Geschichte

Geschichte der Loge

Im Februar 1972 beschlossen 9 Mitglieder der Loge “Zum ewigen Dom” in Köln, eine neue Loge zu gründen. In dem kleinen Zeitfenster von 1925 bis 1935 gab es in Köln die Loge “Albertus Magnus zu den drei Kronen”. An diesen Namen lehnten sich die Gründungsmitglieder an, ließen aber den Zusatz “zu den drei Kronen” weg, um klar zu machen, dass es sich um eine neue und eigenständige Loge handelt.

Die Loge bietet eine wunderbare Gelegenheit mich mit anderen Menschen, denen ich woanders wohl kaum begegnet wäre, auf der Basis eines gemeinsamen Wertekanons auszutauschen.

Das Logenhaus der Kölner Freimaurer

Die Einsetzung der Loge erfolgte am 22. März 1973 durch den damaligen Großmeister der Großloge Alte Freie und Angenommene Maurer von Deutschland. Das Konstitutionspatent trägt die Nummer 923. Zunächst trafen sich die Mitglieder im Haus der Habicht-Stiftung in der Lindenallee in Köln. Nachdem dieses durch die Stiftung verkauft wurde, verlegte die Loge Anfang 1986 ihren Sitz in das Haus der Kölner Freimaurer in der Hardefuststraße 9 in Köln. Dort ist bis heute ihre Begegnungsstätte.

Namenspatron der Loge

Albertus Magnus wurde um 1193 in Lauingen an der Donau geboren. Seit 1223 war er Angehöriger des Dominikaner-Ordens und lehrte an verschiedenen Ordensschulen und Universitäten, so in Paris und Köln. Er hat durch Kommentare zu dem Werk Aristoteles’ dieses dem christlichen Abendland zugänglich gemacht.

Albertus Magnus, Skulptur von Gerhard Marcks, 1956, vor der Universität zu Köln

Sein Ehrenname war “Doctor universalis”. Er galt als der umfassendste Universalgelehrte des Mittelalters. Bedeutsam war seine anschaulich-kritische Denkart. Ein Systematiker im eigentlichen Sinne war er hingegen nicht.

Erkenntnis kommt nach Albertus Magnus nur durch das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Denken zustande. Denn die Vernunft ist auf die Sinne zurückbezogen und von ihnen beziehungsweise ihrer ganzheitlichen Zusammenarbeit nicht trennbar, das heißt, dass “überhaupt die Seele nicht schroff dem Leib entgegengesetzt” ist. Die Sittlichkeit entspringt nicht dem Verstand, sondern hat im Gewissen ihren Mittelpunkt.

Albertus Magnus starb am 15. November 1280 in Köln und liegt in der Andreas-Kirche des Dominikaner-Klosters in Köln begraben.

Freimaurerei ist für mich einer der letzten Initiationsbünde.